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Der Löwe und der Hase

„Der Löwe und der Hase“. Lesung von Patrick Addai aus dem Megaphon-Märchenbuch „Der Löwe und der Hase“ und Ausstellung von Megaphon-Verkäufer, Maler und Märchenbuch-Illustrator Emanuel "Enks" Nkrumah Kwabena am Freitag, 12. April, 14 Uhr 30, im Café Postgarage,  Dreihackengasse 42, Ecke Rösselmühlpark, 8020 Graz
Informationen: megaphon@caritas-steiermark.at, Tel. 0316 8015 650

Ein Löwe beschließt, Vegetarier zu werden. Möchte Freund sind und nicht mehr Feind. Der König der Tiere, ein Pflanzenfresser – ja wer erzählt denn so ein Märchen? Es ist Patrick Addai, erfolgreicher Kinderbuch-Autor aus Ghana, der in Österreich vor fast 20 Jahren ein neues Zuhause gefunden hat. Mit lauter und leiser Stimme, einer Trommel, Händen und Füßen, berichtet er von den Spuren, die der vegetarische Löwe und ein kecker Hase auf westafrikanischer Erde hinterlassen. Künstlerkollege und Landsmann „Enks“ zeigt mit Bildern, wie er die Geschichte sieht. Farbenfroh und lebensklug!

Biographien:

Patrick K. Addai stammt aus dem Volk der Ashanti in Ghana. Durch das Studium der Volkswirtschaft in Linz und der Soziologie und Politologie in Salzburg kam er in Kontakt mit dem Theater des Kindes in Linz. Dort wirkte er einige Jahre als Schauspieler. 2004 war er in dem Stück „Fremde. Strangers“ von Joshua Sobol im Theater in der Drachengasse in Wien zu sehen. Als Kulturreferent besucht er Schulen und Kindergärten und erzählt Geschichten aus seiner Heimat. Er engagiert sich auch als Kulturbotschafter für die Welthungerhilfe. 1999 erhielt er in Österreich den Interkulturpreis. Mit seinen Büchern knüpft er an afrikanische Traditionen und Kulturen an.
2004 bekam er den Innovationspreis des Landes Oberösterreich für das Projekt „Afrikanische Literatur für Weltoffenheit“. Er ist Absolvent des Postgraduate Studiums in Kulturmanagement an der Universität Wien.

Emmanuel "Enks" Nkrumah Kwabena besucht in seinem Heimatland Ghana eine technische Lehranstalt, wird danach Schüler eines ghanaischen Künstlers und betreibt eine eigene Maler- und Anstreicherfirma. Im Jahr 2003 muss er flüchten und gelangt nach Graz, wo er das Megaphon verkauft und wieder mit dem Malen beginnt. Er nimmt an Workshops des Kunstvereins Baodo teil, arbeitet viel und wird als „Stadtmaler" bekannt. Die Galerie < rotor > zeigte 2008 einen Querschnitt von ENKS‘ Schaffen im Rahmen der Ausstellungsreihe „Land of Human Rights", 2011 gestaltet ENKS ein Tafelbild für Pfarrer Hermann Glettler/St. Andrä-Kirche. Nach acht Jahren Asylverfahren erhält er die Erlaubnis, für immer in Österreich zu bleiben.

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